SCP-242 : "Selbstreinigender" Pool

Informationen

Name: "Selbstreinigender" Pool
Autor: Archetyp
Bewertung: 2/2
Erstellt am: Mon Oct 01 2018
Objekt-Nr.: SCP-242
Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen

SCP-242 befindet sich bei einem Haus, welches in ████████, NM liegt und am ██.██.████ von der Foundation beschafft wurde. Der ursprüngliche Besitzer des Hauses, war ein Vermieter außerhalb des Bundesstaates, welcher Probleme damit hatte, das Haus zu vermieten. Nach seiner Pensionierung zog er in das Haus, verschwand aber nach drei Tagen.
Das Haus ist unscheinbar und wird von Dr. ██████ und Dr. ████████ bewohnt, die sich als verheiratetes, kinderloses Paar ausgeben. Der Hinterhof ist durch eine ungefähr 2 Meter hohe Schlackenblockwand eingegrenzt, wie es den Häusern der allgemeinen Umgebung entspricht. Der Pool wird zu jeder Zeit durch eine einzelne Wache der Stufe 1 überwacht, die auch als Hauskoch des Paares fungiert (menschliche Überwachung wurde nach Vorfall 242-1 hinzugefügt). Es wird dringend davon abgeraten, im Pool zu schwimmen oder ihn durchzuwaten. Außerdem ist jeglicher Zugang zum Pool verboten, außer D-Klasse Personal aus experimentellen Gründen.

Beschreibung

Stehendes Teichwasser, Zeit=0 Min.

Stehendes Teichwasser, Zeit=9 Min.

Stehendes Teichwasser, Zeit=16 Min.

Stehendes Teichwasser, Zeit=18 Min.

SCP-242 ist ein etwa 4,5 Meter breiter und 9 Meter langer Swimmingpool mit einer Tiefe von einem Meter an beiden Enden und einer Tiefe von 1,5 Metern in der Mitte, sowie einem Gesamtvolumen von ungefähr 53 000 Liter. Er verfügt über eine duale Wasserfallfunktion, einen Poolreiniger und einer Treppe an einem Ende.

Jede Substanz, die in den Pool gegeben wird, wird schließlich in steriles Wasser umgewandelt, das auch nach dem Entfernen aus SCP-242 und dem Einbringen in eine nicht sterile Umgebung steril bleibt. Eine aus SCP-242 entnommene Probe, die in einen Behälter mit rot Lebensmittelfarbe gefärbtem Wasser gegeben wurde, vermischte sich nicht mit diesem, sondern blieb als eine unmischbare Blase zusammen. Eine anschließende Untersuchung der Proben zeigte, dass es sich lediglich um reines, steriles Wasser handelt.

Die Zeitdauer, die für die vollständige Transmutation erforderlich ist, hängt von der Beschaffenheit der Substanz ab, die in SCP-242 freigesetzt wird. Gewöhnliches Flusswasser welches von ███████, NM stammt, wurde innerhalb von 7 Minuten sterilisiert. Stehendes Teichwasser aus ███████, NM wurde innerhalb von 18 Minuten sterilisiert. 50 000 Liter Steinkohlenteer wurde innerhalb von 12 Tagen umgewandelt.

Solange der Pool nichts anderes als steriles Wasser beinhaltet, zeigt keines der Extras des Pools irgendeine erkennbare Funktion. Sobald eine andere Substanz als Wasser im Pool freigesetzt wird, werden die Wasserdüsen und der Wasserfall eingeschaltet, selbst wenn sie nicht an eine Stromquelle angeschlossen sind. Der Poolreiniger schaltet sich, sofern er sich im Pool befindet, ebenfalls ein und bewegt sich sogar durch äußerst viskose Flüssigkeiten auf dem Grund des Pools. Es fließt kein Wasser in das Filtersystem hinein oder aus diesem heraus. Die Rohre, welche zu den Filteranlagen führten, wurden vollständig entfernt und erwiesen sich als leer und trocken, während der Inhalt des Pools sterilisiert wurde.

Vorfall 242-1: Am ██.██.████, zu einer Zeit, als das Haus leer stand, aber von einer versteckten Videokamera überwacht wurde, kletterten ein Mann und eine Frau, welche sich offenbar in ihren frühen 20ern befanden, über die hintere Mauer und verschafften sich Zugang zu SCP-242. Sie zogen sich aus und gingen mit zwei aufblasbaren Flößen aus Vinyl schwimmen, welche sie aus dem Schuppen im Hinterhof entwendet hatten. Nachdem sich die Wasserdüsen eingeschaltet hatten, erschrak die Frau und deutete an, dass sie den Pool verlassen wolle. Der Mann behauptete, dass lediglich der automatische Timer angesprungen sei, um den Pool zu reinigen und dass es "keinen Grund zur Sorge" gebe. Das Paar schwamm weiter und begann mit intimeren Aktivitäten.

24 Minuten nachdem die Düsen angesprungen waren, hörte man die Frau sagen, dass das Wasser "ziemlich warm" sei, wodurch sie sich "kribbelig" fühlte. Der Mann stimmte ihr zu und sie kletterten beide auf ihr jeweiliges Floß und schliefen darauf ein, während sie sich an den Händen hielten.

29 Minuten nachdem die Düsen angesprungen waren, zerplatzten beide Flöße innerhalb von 4 Sekunden und das Paar war erneut vollständig ins Wasser eingetaucht. Zu diesem Zeitpunkt begann das Wasser merklich zu schäumen und eine dunkelrote Farbe breitete sich vom Standort der Subjekte aus. Man konnte die Subjekte laut schreien hören und beide versuchten, den Pool zu verlassen. Bevor dies möglich war, sank das Paar unter die Oberfläche, das Aufschäumen hörte auf und das rote Poolwasser wurde innerhalb von circa 48 Sekunden klar. Die Entscheidung wurde getroffen, eine Wache am Pool postieren.

Zwei Wochen später wurde der Presse die Geschichte zugespielt, dass das Paar an einen unbekannten Ort in Mexiko durchgebrannt sei.

Kurzfassung: Was sind die allgemeinen Eigenschaften des in SCP-242 enthaltenen Wassers? Behält das Wasser SCP-ähnliche Eigenschaften bei, wenn es vom Standort entfernt wird?

Antrag: Stellen Sie fest, ob das Wasser für den menschlichen Gebrauch sowohl innerhalb des SCP als auch außerhalb sicher ist.

Erforderliche Ausrüstung/Personal:

Zwei (2) atmosphärische Titan-Tauchanzüge, die den Testkriterien entsprechend geändert wurden
Zwei (2) Klasse-D-Mitarbeiter gleichen Geschlechts und gleicher Rasse, deren Altersunterschied nicht mehr als drei (3) Jahre betragen darf
Ein (1) lebensmittelverträgliches Titanfass, einhundertneunzig (190) Liter Fassungsvermögen
Ein (1) ferngesteuerter Brückenkran, der zwanzig (20) metrische Tonnen heben kann
Ein (1) automatisiertes Titan-Siphonsystem
Ein (1) drahtloses Kommunikationssystem für separate Verbindungen zu und von beiden Tauchanzügen
Eine (1) Zelteinheit der Schädlingsbekämpfung zur Täuschung der Nachbarschaft

Geschätztes Budget: [DATEN GELÖSCHT]

Status: Genehmigt (██.██.20██; Doktoren ███ und ████████)

Ergebnis: Transkript zur Überprüfung beigefügt. Wenden Sie sich an Dr. ██████, um einen vollständigen Laborbericht zu erhalten.

Dr. ██████: Sobald sie den Tauchanzug angezogen haben, lassen wir sie in den Pool hinunter. Alles, was sie tun müssen, ist einen Schluck aus dem Metallstrohhalm neben ihrem Mund zu nehmen, wenn sie dazu aufgefordert werden.

Testsubjekt A: Uhhhh, ich kann nicht aus diesem Ding herausgucken. Sollte das nicht aus Glas sein? Warum ist das ganz aus Metall?

Dr. ██████: Das ist geheim. Ziehen sie bitte einfach den Taucheranzug an.

<Geräusch eines Brückenkrans gefolgt von einem lauten Platschen>

Dr. ██████: Ist das Fass jetzt voll?

Testsubjekt B: Ja. Ist voll.

Dr. ██████: Gut. Entfernen sie den Siphon und steigen sie in den anderen Tauchanzug. Sie werden nicht in den Pool gesetzt. Trinken sie einfach aus dem Metallstrohhalm, der aus dem Fass führt, wenn sie dazu aufgefordert werden.

Testsubjekt B: Wenn ich nicht in den Pool gehe, warum zieh ich dann dieses Ding an?

Dr. ██████: Auch das ist geheim. Wir sind das in der Nachbesprechung durchgegangen. Tun sie bitte einfach, was ihnen aufgetragen wird.

<mechanische Geräusche>

Testsubjekt B: Verdammt, ist das dunkel hier drin. Gibt es kein Licht? Wie soll ich den Strohhalm finden, wenn ich … oh … da ist er.

Dr. ██████: SCP-242, Experiment 17, Zeit Null eingestellt. Testsubjekt A, bitte nehmen sie einen Schluck vom Strohhalm und erzählen sie mir, was sie erleben.

Testsubjekt A: Ah … es ist ziemlich warm. Es hat einen merkwürdigen chemischen Nachgeschmack, der aber nicht lange anhält.

Dr. ██████: Gut, vielen Dank. Testsubjekt B, bitte nehmen sie einen Schluck aus dem Strohhalm und erzählen sie mir, was sie erleben.

Testsubjekt B: Hmm. Es ist kühl. Und … schmeckt wie … naja … nichts. Es schmeckt gut!

Dr. ██████: OK.

<Ein lautes, langes Rülpsen ist zu hören, gefolgt vom Lachen von Testsubjekt A>

Dr. ██████: Testsubjekt A, was geht hier vor? Bitte nehmen sie noch einen Schluck.

Testsubjekt A: Wow. Ich habe Blähungen. Ihh! Das Zeug ist jetzt wirklich warm. Und es brennt im Mund. Wie lange dauert dieser Test noch?

Dr. ██████: OK. Testsubjekt B, bitte nehmen sie einen Schluck.

Testsubjekt B: Ja. Dasselbe wie vorher. Überhaupt kein Geschmack oder Geruch. Das Wasser … ist das Wasser? Es ist kühl und angenehm.

Dr. ██████: Testsubjekt A, bitte wiederholen sie den Vorgang.

Testsubjekt A: Au! [ZENSIERT] Das ist jetzt wirklich heiß! Und … Hey! Was zum Teufel …? Ist das eine meiner Füllungen!? Was zum [ZENSIERT] ist das [ZENSIERT]?!

Dr. ██████: Bitte berichten sie einfach so kurz und bündig wie möglich ihre Erfahrungen. Füllungen können ersetzt werden. Testsubjekt B, bitte wiederholen sie den Vorgang.

Testsubjekt B: Das ist langweilig, Doktor. Scheint eine Menge Aufwand zu sein, nur um uns einen Schluck Wasser zu geben.

Dr. ██████: Testsubjekt A, bitte wiederholen sie den Vorgang.

<Erstickende und gurgelnde Geräusche>

Dr. ██████: Testsubjekt A, bitte antworten sie.

<Geräusch eines gedämpften Schreis, gefolgt von einem elektrischen Kurzschluss>

Dr. ██████: Testsubjekt B, bitte wiederholen.

Testsubjekt B: Ahh! Yep. Immer noch gut.

Dr. ██████: OK. Testsubjekt B, wir gehen zur nächsten Phase über, einer vollständigen medizinischen Analyse. Aber sie müssen ähm … dekomprimieren … bevor sie den Anzug verlassen können. Es wird einige Stunden dauern, also machen sie es sich bequem. Bitte trinken sie jedes Mal etwas, wenn die Kontrollleuchte aufleuchtet und lassen sie mich wissen, wenn sich etwas ändert. Benutzen sie bei Bedarf den Urinier-Adapter.

Testsubjekt B: Verstanden. Verdammt, das war einfach!

Die Tests wurden aufgrund eines internen elektrischen und anschließenden strukturellen Versagens des Atmosphärentauchanzuges A beendet. Eine Rückgewinnung wurde nicht versucht; der vollständige Verlust des Atmosphärentauchanzuges A trat nach etwa 15 Stunden ein.

Testperson B wurde nach 17 Stunden geborgen. Es wurden keine physiologischen Veränderungen festgestellt. Der Urin von Testperson B wurde geborgen und zeigte keine außergewöhnlichen Eigenschaften. Testperson B wurde zur Klasse D Pool Gruppe freigegeben, für zukünftige Verwendungen.

Das in dem Fass verbleibende Wasser wurde zum Verdunsten zurückgelassen und tat dies innerhalb des erwarteten Zeitrahmens. Es blieben keine Rückstände zurück.


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