Informationen
Name: Pan-Dimensionaler Verkauf
Autor: Dreamler1433
Bewertung: 7/7
Erstellt am: Mon Aug 01 2016
Objekt-Nr: SCP-261
Klassifizierung: Sicher
Sicherheitsmaßnahmen
Jeder Zugriff auf SCP-261 muss von Personal mit Stufe-2-Sicherheitsfreigabe oder höher erlaubt werden. Alle Objekte, die von SCP-261 ausgeworfen werden, müssen, zusammen mit der eingeworfenen Geldmenge und der vergangenen Zeit zwischen zwei Benutzungen, dokumentiert werden. Momentan darf SCP-261 nicht mehr als zehn Mal innerhalb von vierundzwanzig Stunden verwendet werden. Dabei darf die eingeworfene Geldmenge die von 500 japanischen Yen nicht überschreiten. Experimente, die vom Standortkommando genehmigt wurden, fallen nicht unter diese Bedingungen.
Objekte, die von SCP-261 ausgegeben werden, müssen vor dem Konsum durch Personal der Gesundheits- und Sicherheitsabteilung des Standorts untersucht werden. Geschieht dies nicht, übernimmt die Foundation keinerlei Verantwortung für eventuelle negative Auswirkungen. Objekte, die gefährlich oder zu Forschungszwecken nützlich erscheinen, werden vom Sicherheitspersonal des Standorts konfisziert. Eine finanzielle Entschädigung in Höhe des eingeworfenen Geldbetrags wird ausgezahlt werden.
Beschreibung
SCP-261 ist ein großer, schwarzer Snackautomat mit einem Nummernfeld auf der rechten Seite, allerdings ohne Schaufenster. SCP-261 wurde in Yokohama, Japan, entdeckt. SCP-261 erregte die Aufmerksamkeit der Foundation, nachdem man einer „urbanen Legende“ über einen „magischen Snackautomaten“ gefolgt war, die im Internet kursierte. SCP-261 wurde in einer Gasse nahe einem großen Einkaufszentrum gefunden. An SCP-261 klebte ein auf japanisch handgeschriebener Zettel mit der Aufschrift „Außer Betrieb“. An SCP-261 finden sich keinerlei Logos oder Identifikationssymbole. Anwohner erinnern sich nicht, wie und wann er seinen heutigen Standort erreichte.
Von Innen erscheint SCP-261 wie ein ganz normaler Automat, der Essen und Getränke ausgibt. Nachdem ein Schlüssel gefertigt und die Vordertür geöffnet worden war, fand sich nichts abnormales. Es wurde klar, dass SCP-261 niemals irgendeine Art von Essen oder Getränken enthalten hatte. Das Nummernfeld, obwohl korrekt angeschlossen und voll funktionsfähig, hat keinerlei Einfluss auf die Maschinerie des Automaten.
Wenn man Geld in SCP-261 einwirft und eine dreistellige Zahl auf dem Nummernfeld eintippt, wird SCP-261 ein zufälliges Objekt auswerfen. SCP-261 hat bislang keine andere Währung als Yen akzeptiert. Alle anderen Währungen landen nach dem Einwurf direkt im Wechselgeldfach. Es ist unbekannt, woher diese Objekte kommen, da SCP-261 bei geöffneter Tür nicht funktioniert. Wenn Aufnahmegeräte in seinem Inneren platziert werden, geschieht dasselbe. Die auf dem Nummernfeld eingegebene Zahl hat keinerlei Auswirkungen auf die Art des ausgegebenen Objektes. Bislang konnte auch kein Muster festgestellt werden. Die Objekte fallen immer unter den Oberbegriff „Snacks“ und haben normalerweise eine grelle, aufmerksamkeitserregende Verpackung.
SCP-261 funktioniert ohne externe Stromversorgung. Allerdings treten dadurch öfter als gewöhnlich „Instabilitäten“ im Ausgabevorgang auf. Wenn SCP-261 mehrfach in kurzer Zeit benutzt wird und/oder große Geldmengen eingeworfen werden, beginnt SCP-261 bizarre Objekte auszuwerfen. Obwohl diese noch immer als „Essen“ bezeichnet werden können, ist ihr Konsum durch Menschen oft sehr ungesund.
Aufzeichnung der ausgegebenen Objekte während Testphase 8
800 Yen für jedes Objekt, Objekte werden alle zwei Minuten ausgegeben. SCP-261 ist an Strom angeschlossen.
„Coke Zero“ - Eine Dose Diätcola, Verpackung auf Englisch
„Cheetos“ - Eine Tüte Cheetos, Verpackung auf Englisch
„Black Black“ - Ein Paket koffeiniertes Kaugummi, Verpackung auf Japanisch
„Yan Yan“ - Ein einzelnes Paket Yan Yan, Dip mit Pfirsichgeschmack, Verpackung auf Japanisch. Die Meiji Seika Company stellt diese Geschmacksrichtung nicht her.
„Pepsi: Dragon Twist“ - Eine Dose Pepsicola, mit einer Spur Fruchtgeschmack, Verpackung auf Englisch. Die Geschmacksrichtung wurde als Drachenfrucht identifiziert. PepsiCo stellt dieses Produkt nicht her.
„Darkside Cola“ - Eine „Dose“ mit transparenten Plastikseiten, Verpackung auf Japanisch. Inhalt ist eine klare Flüssigkeit. Wenn diese mit Luft in Kontakt kommt, reagiert sie mit dieser und verfärbt sich innerhalb weniger Sekunden dunkel-schwarz. Die schwarze Färbung erinnert an „Rauchschwaden“. Der Effekt kann nicht umgekehrt werden. Der Geschmack wurde als „Cola, aber irgendwie würzig“ beschrieben.
„Die kleine Bäckerei: 7 Getreidesorten“ - Eine kleine Röhre von der Größe eines Schokoriegels, hergestellt aus Aluminium, Verpackung auf Englisch. Wenn die Spitze abgerissen wird, fließt eine „teigartige“ Masse heraus. Der „Teig“ enthält mehrere Enzyme und Bakterien, die bislang nicht identifiziert werden konnten. Wenn sie mit Luft in Kontakt kommen, sorgen sie dafür, dass der Teig aufgeht und „backt“. Alle Mikroorganismen werden dabei getötet. Das Ergebnis ist ein kleiner, runder Brotlaib von etwa 250 Gramm.
Geschmack wurde als gut, aber zäh beschrieben.
„Lemon Clams“ - Ein dicker Plastikbeutel mit einer Plastikröhre an der Seite, die Wasser und zwölf Muscheln enthält, Verpackung auf Niederländisch. Der Anleitung auf der Verpackung folgend wurde die Röhre ähnlich wie ein „Leuchtstab“ geknickt. Die Flüssigkeit im Beutel verdampfte. Der Dampf stieg durch ein geöffnetes Loch an der Oberseite des Beutels. Ein Wissenschaftler trug leichte Verbrennungen davon. Nach 38 Sekunden war der Vorgang abgeschlossen und die Muscheln waren vollständig gar gekocht. Sie hatten ein leichtes Zitronenaroma. Nachforschungen ergaben, dass die Muscheln zu keiner bekannten Spezies passen.
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Hinweis: anschließende Tests protokolliert in Experiment Log 261 Ad De