SCP-391 : Die Midas-Eule

Informationen

Name: Die Midas-Eule
Autor: Balthuris
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Erstellt am: Tue Nov 09 2021
Objekt-Nr.: SCP-391
Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen

SCP-391 ist in einer 5 x 5 x 5 m großen Voliere aus schwerem Stahlnetz zu halten. Im Inneren der Voliere sollten Strukturen angebracht werden, die Laub- und Kiefernwälder imitieren. Die künstliche Beleuchtung, die den normalen Tages- und Nachtverlauf nachahmt, ist stets aufrechtzuerhalten. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollten derart geregelt werden, dass ein feuchtes Kontinentalklima nachgeahmt wird.

Die Tür zur Voliere ist stets verschlossen zu halten, wenn SCP-391 nicht untersucht, gepflegt oder gefüttert wird. Das Personal, das die Voliere verlässt, ist auf Gegenstände zu durchsuchen, die aus der Voliere entfernt wurden. Personal, das versucht, unerlaubt Material aus der Voliere zu entfernen, wird verwarnt.

Beschreibung

SCP-391 ist ein einzelnes weibliches Exemplar der Tyto alba alba, einer Schleiereule. Die von SCP-391 erbrochenen Gewölle bestehen in der Regel aus einer Form von Edelmetall. Das produzierte Metall scheint mit der Art der verzehrten Beute zu variieren. Die Eule, die den Spitznamen Midas trägt, hat nachweislich Gold, Silber, Platin und andere Edelmetalle erbrochen. Weitere Informationen sind in den Testprotokollen SCP-391 zu finden.

SCP-391 wurde im Jahr 20██ sichergestellt, nachdem Park Ranger █████ ████████ berichtet hatte, dass Goldnuggets gefunden wurden, die Gewöllen von Eulen ähnelten. Die Foundation fand den Bericht bei einer routinemäßigen Informationsdurchsuchung. Alle Eulen im Umkreis von 50 km wurden betäubt und unter dem Vorwand eines Markierungs- und Verfolgungsexperiments eingefangen. Agenten untersuchten und entließen über ███ Eulen, bevor SCP-391 gefunden wurde.

Nachtrag 391-01

Nach mehreren Untersuchungen durch Veterinäre der Foundation wurden in SCP-391 keine Anomalien festgestellt. Abgesehen von seiner ungewöhnlichen Fähigkeit ist SCP-391 ein normales, erwachsenes Mitglied seiner Spezies.

Nachtrag 391-02

Durch den wiederholten Kontakt mit den Forschern Dr. ███████ und Dr. █████ hat sich SCP-391 an einen gewissen menschlichen Kontakt gewöhnt. Dennoch ist SCP-391 noch immer ein wildes Tier, das mit Vorsicht und Respekt behandelt werden sollte.

HINWEIS: Dr. ███████ bat um die Erlaubnis, SCP-391 zu züchten, um zu sehen, ob die Eigenschaft an seine Jungen weitergegeben wird. Der Antrag muss noch vom Standortdirektor genehmigt werden.

SCP-391 Experimentprotokoll

ANMERKUNG: Diese Experimente wurden durchgeführt, nachdem SCP-391 eine Woche lang eine eingeschränkte Diät mit Hühnchen ohne Knochen und ohne Haut erhalten hatte. Die Forscher verweigerten außerdem zwölf (12) Stunden lang die Nahrungsaufnahme vor den Tests.

Name: Dr. █████
Datum: ██.██.20██

Objekt

Eine (1) 320 g schwere weiße Ratte.

Reaktion

SCP-391 hat die Ratte aufgeregt getötet und gefressen.

Ausgabe

Ein (1) 63 g Indiumkügelchen.

Anmerkung: Bemerkenswert war die Größe des Kügelchens. Es hatte die gleiche Größe wie das Gewölle einer normalen Eule. Die Ratte konnte nicht mehr als 10 g unverdauliches Material an sich haben, aber das Kügelchen wog das richtige Gewicht für ein Indiumstück dieser Größe. Es scheint, dass das, was auch immer die Veränderung der Materie begünstigt, sich nicht an das Gesetz der Erhaltung der Masse hält.

Name: Dr. █████
Datum: ██.██.20██

Objekt

Eine (1) 320 g schwere schwarze Ratte.

Reaktion

Dieselbe wie bei der weißen Ratte.

Ausgabe

Wie bei der weißen Ratte.

Anmerkung: SCP-391 wurde in einem geschlossenen System platziert, in dem alle Masse- und Energiezufuhr sorgfältig gemessen wurde, und zeigte etwa zwei (2) Stunden nach der Einnahme eine allmähliche Zunahme der Masse. Keine Energie- oder Massenänderung im System konnte diese Zunahme erklären. Es scheint, dass die Farbe für die Reaktion nicht wichtig ist. Das erzeugte Kügelchen kann jedoch nicht erklärt werden, ohne die grundlegenden Gesetze der Physik zu verletzen.

Name: Dr. █████
Datum: ██.██.20██

Objekt

Eine (1) 320 g schwere schwarze Ratte.

Reaktion

Wie bei den vorherigen Tests.

Ausgabe

Wie bei den vorherigen Tests.

Anmerkung: Die für den Test verwendete Ratte wurde radioaktiv markiert, und der Verdauungsprozess wurde mit speziellen Geräten beobachtet. Das Fleisch der Ratte wurde von Fell und Knochen getrennt und verdaut, wie es von einer normalen Eule zu erwarten ist. Die zusätzliche Masse im Kügelchen stammt nicht von dem verschluckten Material selbst.


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