Informationen
Name: Eine Pflanze, gefunden in Standort-103, und vormals in den Haushalten des Adels entdeckt
Autor: Balthuris
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Erstellt am: Wed Nov 10 2021
Objekt-Nr.: SCP-392
Klassifizierung: Sicher
Sicherheitsmaßnahmen
Alle lebenden SCP-392-Instanzen sind in einem Standard-Gewächshaussektor im Biologischen Forschungsstandort-103 zu halten. Die Poulation der SCP-392-Instanzen ist auf einer Obergrenze von zehn zu halten. Ausgewählte SCP-392-Samen sind zu extrahieren und im Bio-Standort-103 kryonisch zu lagern.
Beschreibung
SCP-392 ist eine künstliche Pflanzenart, die durch daevitische Thaumaturgie erschaffen wurde,1 die der Art Prunus persica (Pfirsich) ähnelt. Laut Eine Chronik der Daevas wurde die Erschaffung von SCP-392 der daevitischen Matriarchin Waq vom Waq-Klan um 800 v. Chr. zugeschrieben. Während die Kultivierung in der daevitischen Gesellschaft ursprünglich als ein Akt sozialer Abweichung angesehen wurde, wurde sie toleriert2 und wurde von den matrilinearen Nachfahren des Waq-Klans im heutigen Zentralasien und Xinjiang, China, übernommen.3
SCP-392 ist physiologisch ähnlich wie P. persica, doch ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass SCP-392 nach der Blüte keine Früchte aus dem Fruchtknoten bildet. Stattdessen produziert es eine Reihe von physisch identischen männlichen Köpfen. DNA-Analysen zeigen, dass sie von ein und demselben Individuum stammen. Da die auf den Köpfen gefundenen Tätowierungen auf einen menschlichen Konkubinus der daevitischen Matriarchin hinweisen, wird angenommen, dass die aus SCP-392 gezüchteten Köpfe einen menschlichen Konkubinus der Matriarchin Waq Waq darstellen.
Die Physiologie der aus SCP-392 gezüchteten Köpfe ist größtenteils identisch mit der eines Menschen, obwohl die Köpfe keine Augenlider haben und sich der Samen für SCP-392 im präfrontalen Kortex befindet. Außerdem sind die Köpfe in der Lage auf äußere Reize zu reagieren, was sich in verschiedenen Reflexen zeigt. PET-Scanns von abgetrennten Köpfen haben neuronale Aktivitäten im Gehirn aufgezeigt. Insbesondere sind die Augenbewegungsrate und die neuronale Aktivität durchweg höher, wenn sich weibliche humanoide Figuren in der Sichtachse des Kopfes befinden, als bei anderen Arten von Objekten. Es folgt eine verkürzte Liste von Reflexen und Reaktionen, die bei Köpfen von SCP-392 festgestellt wurden.
Wenn sie von SCP-392 abgetrennt werden, hören die neuralen Aktivitäten und Reflexe der Köpfe auf. Die Köpfe können gepflückt werden oder fallen auf natürliche Weise über die Barochorie der Pflanze ab. Wenn der Kopf von SCP-392 abgetrennt wird, zersetzt er sich allmählich, sodass der Samen Wasser und Sauerstoff ausgesetzt wird. Die zersetzten Bestandteile des Kopfes dienen dann als organischer Dünger für die Keimung.
SCP-392 wurde in der kaiserlichen Villa Katsura in Kyoto, Japan, am ██.██.1945 entdeckt. Verbindungen zur daevitischen Kultur werden später durch Querverweise auf Tätowierungen, die auf den Köpfen gefunden wurden, festgestellt, und dieses Dokument wird später mit relevanten Erkenntnissen aus daevitischen Quellen, die der Foundation bekannt sind, aktualisiert.
Anhang 392-1
Die SCP-392-Instanzen, die in Kyoto gepflanzt wurden, wurden während des Pazifikkriegs als Teil eines Rituals gepflanzt, um für das nationale Wohlergehen zu beten. Diese Exemplare stammten von einem einzigen SCP-392-Samen, der zu den Geschenken von Kaiser Yang aus der Sui-Dynastie als Antwort auf die von japanischen Gesandten überbrachten Tribute gehörte. Dieser Brauch geht auf eine Beschreibung des SCP-392 durch den Gesandten Ono no Imoko zurück, der behauptete, es sei ein Symbol des Wohlstands, das nur in den Haushalten des Adels zu finden sei.
Anhang 392-2
Aufgrund der Erwähnung der Sui-Dynastie und der Bestätigung der daevitischen Beteiligung wurde ein Exemplar von Eine Geschichte Chinas, das von SCP-140 geändert wurde, um daevitisch-chinesische Interaktionen einzubeziehen, für zusätzliche Informationen herangezogen.
In dem Buch wird SCP-392 als einer der Gegenstände erwähnt, die chinesische Soldaten bereits in der Zeit der Streitenden Staaten (ca. 475 v. u. Z. – 221 v. u. Z.) aus eroberten daevitischen Städten erbeuteten. SCP-392 wurde von diesen Soldaten gezüchtet, die die Köpfe ernteten und häuteten. Die Schädel wurden dann als hingerichtete feindliche Kämpfer ausgegeben und Beamten als Gegenleistung für Beförderungen und andere Belohnungen (z. B. Adelstitel, Ländereien, Sklaven) überreicht.
Die Nachkommen vieler Klans, die an der SCP-392-Kultivierung beteiligt waren, erlangten in verschiedenen chinesischen Dynastien prominente Positionen, bis hin zu den kaiserlichen Familien verschiedener Dynastien. Siehe Dokument 392-Su für weitere Informationen zu diesem Thema.
Nachtrag 392-371
Vorschlag für eine spezielle Eingrenzung —Projekt YIN-YANG (Umterkategorie: Argus-100)4
Der folgende Vorschlag besteht aus einem Kreuztest zwischen SCP-392 und SCP-2733. Durch die Verwendung von SCP-392 und SCP-2733 werden ethische Fragen bezüglich des Einsatzes eines lebenden Menschen und der langfristigen Aufrechterhaltung eines lebenden Beobachters umgangen. Dieser Kreuztest besteht aus folgenden Phasen:
Wenn ein langfristiges Überleben des Kopfes möglich ist, wird eine weitere Anwendung im Rahmen des Projekts YIN-YANG (Unterkategorie: Argus-100) in Betracht gezogen.