SCP-608 : Fraktaler Flitter

Informationen

Name: Fraktaler Flitter
Autor: Balthuris
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Erstellt am: Wed Aug 02 2023
Objekt-Nr.: SCP-608
Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen

SCP-608 ist stets in einer Vakuumkammer zu halten, solange es nicht Gegenstand aktiver Forschung ist. Das Objekt ist mittels Magnetschwebetechnik in der Mitte der Kammer zu fixieren. Sollte eine dieser Maßnahmen versagen, ist eine Klasse-3-Evakuierung des nicht benötigten Personals vorzunehmen, und die Eindämmungsmaßnahmen sind so bald wie möglich wiederherzustellen. Dauert das Versagen der Eindämmungsmaßnahmen länger als eine Stunde an, so ist eine Klasse-4-Evakuierung des Personals, das nicht aktiv an der Eindämmung des Gegenstands beteiligt ist, vorzunehmen. Sollte es aus jedweden Grund zu einem Überdruck kommen, muss umgehend eine Klasse-5-Evakuierung und eine Säuberung durchgeführt werden.

Beschreibung

SCP-608 scheint ein Stück silbernes Lametta mit einem ungewöhnlichen pelzigen Aussehen zu ein, wobei der Gegenstand je nach Umgebung von einem "Heiligenschein" aus zerfallenden Partikeln umgeben sein kann. Jedes Objekt, das damit in Berührung kommt, löst sich langsam auf, wobei der Prozess in dem Moment angehalten wird, in dem es entfernt wird. Gleichzeitig nimmt die Intensität des Heiligenscheins zu. Mikroskopische Untersuchungen, Radar, Sonar, MRT und alle anderen bekannten Untersuchungstechniken sind nicht in der Lage, mehr zu erkennen als die Tatsache, dass das Objekt "unscharf" erscheint und keine klar definierte Grenze aufweist. Vielmehr scheint es sich in der Umgebung aufzulösen. In Verbindung mit der zersetzenden Eigenschaft führte dies dazu, dass das SCP früher fälschlicherweise als Euklid klassifiziert wurde.

Jüngste Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass die Eigenschaften des Gegenstands auf einen [ZENSIERT] Zustand oder einfacher, auf seine Existenz als Fraktal zurückzuführen sind. Laienhaft ausgedrückt hat der Gegenstand eine potenziell unendliche Anzahl von immer kleiner werdenden "Ästen", die von der Substanz ausgehen, sodass Mikro- und Makrountersuchungen zu ähnlichen oder identischen Ergebnissen führen. Die Zersetzungseffekte sind darauf zurückzuführen, dass das Monofilament und die feineren "Äste" eine Substanz auf molekularer oder atomarer Ebene zerteilen. Siehe Anhang 608-1.

Entdeckung

Die Foundation wurde ursprünglich auf SCP-608 aufmerksam, nachdem im Jahr 19██ über glühendes Lametta berichtet worden war. Der Gegenstand wurde zwar als unwahrscheinlich eingestuft, aber dennoch gesucht. Bedauerlicherweise stürzte das Haus, in dem er damals aufbewahrt wurde, aus unbekannten Gründen ein, wodurch große Massen auf den Gegenstand gepresst wurden. Der Effekt war vergleichbar mit einem [ZENSIERT] und erzeugte eine Explosionskraft von ██.████ Tonnen sowie erhebliche Mengen an Alpha- Beta-, Gamma- und [ZENSIERT] Strahlung. Es wurden keine Überlebenden im Umkreis von [ZENSIERT] des Ursprungs gefunden, der Gegenstand überlebte jedoch offenbar unbeschadet.

Forschungspotential

Das Forschungsteam wartet derzeit auf die Erlaubnis, das Objekt mit Strahlen aus kleinen Teilchen zu beschießen, in der Hoffnung, mehr fundamentale Teilchen als die bisher bekannten zu entdecken. Insbesondere über die Fähigkeit des Objekts, Laser abzuschirmen, wurde spekuliert, und es steht hoch auf der Prioritätenliste, falls Forschungen in diese Richtung genehmigt werden.

Anhang 608-1

Nachdem die genaue Beschaffenheit des Gegenstands festgestellt worden war, wurde er sofort in einer Vakuumkammer eingedämmt. Anschließend wurde versucht, eine Probe für die Analyse zu gewinnen. Nachfolgend die Ergebnisse.

Datum: ██.██.20██
Werkzeug: Stahlschere
Resultat: Scherenblätter wurden vernichtet, keine erkennbare Einwirkung.

Datum: ██.██.20██
Werkzeug: Säge aus Vanadium-gehärtetem Stahl.
Resultat: Sägeblatt vernichtet, keine erkennbare Einwirkung.

Datum: ██.██.20██
Werkzeug: 100-kW-Laser
Resultat: Heiligenschein merklich verstärkt, keine Beschädigung.

Datum: ██.██.20██
Werkzeug: Tischsäge mit Sägeblatt bestehend aus SCP-███-██
Resultat: Der Heiligenschein verstärkte sich, als das Werkzeug auf etwa 1 m herangeführt wurde. Es wurde ein deutlicher Anstieg der Alpha- und Betateilchen festgestellt, als sich das Werkzeug auf 500 mm näherte. Vor der Durchführung des Tests wurde das nicht benötigte Personal evakuiert. Nachdem die Genehmigung erteilt worden war, begannen die Überwachungsgeräte ihren Betrieb einzustellen, beginnend mit empfindlichsten. Menschen in einer Entfernung von bis zu dreißig (30) Meilen bemerkten ein Unbehagen, wahrscheinlich aufgrund der [ZENSIERT] Partikel. Nachdem das Werkzeug auf 100 mm an das Objekt herangekommen war, wurden keine Daten mehr empfangen. Bei einer späteren Untersuchung des Standorts war das gesamte organische Material [DATEN GELÖSCHT], zusammen mit anderen großen Molekülen wie Diamanten. Es wird vermutet, dass das superdichte SCP-███-██ in einer Kettenreaktion auf subatomarer Ebene zerbrochen ist. Derzeit wird versucht, Daten aus Quellen zu gewinnen, die nicht so nahe am Detonationspunkt liegen.

Anhang 608-2

Am ██.██.20██ wurde mit einem Interferenzspektrometer versucht, seine Zusammensetzung zu ermitteln. Die Testergebnisse deuten auf das Vorhandensein von Silber, Platin und Polymeren mit überschweren Elementen hin. Bislang wurde noch kein Mechanismus vorgeschlagen, durch den diese Stoffe auf die in dem Gegenstand beobachtete Breite komprimiert werden könnten, wobei die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind. Eine Vermutung ist, dass nur der Hauptkörper aus diesen Stoffen besteht und die Mikrofasern eine gänzlich andere Substanz sind.


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